Prägende Gestalten

Wer mich geistig und wissenschaftlich geprägt hat

An persönlichen Prägungen nennt der Beitrag zwei Kirchenväter (Augustinus und Maximus Confessor), zwei Theologen des zweiten Jahrtausend (Thomas von Aquin und Robert Bellarmin), zwei Heilige (Ignatius von Loyola und Therese von Lisieux), zwei Philosophen (Platon und Aristoteles) und die zwei Professoren und Mentoren der Dissertation (Heinz Feilzer) und der Habilitation (Josef Müller).

 

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Bellarmins Großer Katechismus

Mir ist klar, dass ich für mein Heil die christliche Lehre kennen muss. Bitte erklären Sie mir darum diese Lehre!

Robert Bellarmin, Ausführliche Erklärung des christlichen Glaubens. Für den heutigen Gebrauch übersetzt und aufbereitet von Andreas Wollbold, Würzburg 2013

Robert Bellarmin (Wenzel Hollar, 1607–1677)

Ist Glaube kompliziert? Muss man dafür dicke Bücher lesen, nur um am Ende zu sagen: Verstanden habe ich immer noch nicht viel? Vor 400 Jahren hat der heilige Robert Bellarmin (1542–1621) seinen großen Katechismus vorgelegt, der das Gegenteil beweist. Weiterlesen

Zehn Ratschläge fürs Studium der Theologie

Hast du alles gehört, so lautet der Schluss: Fürchte Gott und achte auf seine Gebote! Das allein hat jeder Mensch nötig (Koh 12,13)

 

Zehn Ratschläge fürs Studium der Theologie

1. Lies täglich einen kleinen Abschnitt in der Heiligen Schrift und gehe einmal im Studium die wesentlichen Teile von Genesis bis Offenbarung intensiv durch! Denn die Bibel ist die „Seele der Theologie“ (Optatam totius 33) und „wer die Schrift nicht kennt, kennt Christus nicht“ (Hieronymus). Gebrauche dabei am besten eine zuverlässig kommentierte Ausgabe. Ich empfehle die „Jerusalemer Bibel“. Lass Dir beim täglichen Schriftstudium Zeit, verdaue das Gelesene, wende es auf Dein Leben an und komme dadurch ins Gespräch mit Gott, etwa mit der Methode der Schriftbetrachtung des hl. Ignatius von Loyola oder der „lectio divina“. Weiterlesen

Ein Lebenslauf (Fragment)

Ein Lebenslauf (Fragment)

Geboren wurde ich am vorletzten Tag der Weihnachtszeit, also kurz vor Krippenschluss, und nur fünfzehn Monate nach meinem Bruder. Ich war hochwillkommen, versicherte mir später meine Mutter, und ich sehe keinen Anlass, daran zu zweifeln. Nach mir entband sie in acht Jahren noch vier Mal, nur um am Ende feststellen zu müssen, dass sie mit Nur-Familie doch nicht recht ausgelastet war. Weiterlesen

In der Pfarrei zuhause

Damit Sie nicht mal vor verschlossenen Türen stehen.

Der überreichte Schlüssel

 

Der Schlüssel hing zuhause am Schlüsselbrett, direkt neben zwei bis drei Haustürschlüsseln (bei sechs Kindern war immer gerade mal einer verlegt), dem Schlüssel zur Garage und dem zur Wohnung von Opa (für den Fall des Falles). In einem schwarzen kunstledernen Schlüsseletui. Schon ein bisschen abgewetzt. Der Schlüssel, das war der Generalschlüssel für Kirche und Pfarrheim. Weiterlesen