Neue Videoreihe: Teddy Talk
Kirchenthemen zum Schmunzeln und zum Nachdenken
Pilot-Video mit Teddy Urs von der Schweizer Garde:
Papst Leo XIV. zum Jahrestag seiner Wahl (anklicken!)
Blogs zum Lesen: Alltagsmoral und Glaubenshilfe
Was kann ich tun? Wie soll ich mich verhalten?
- Pflicht – Beitrag zur Entstaubung eines unverzichtbaren Begriffs.
- Askese en passant – wie man fast ganz nebenbei heilig werden kann.
- Beten will gelernt sein – niemand kann es von selbst, jeder kann es lernen.
- Gekonnte Unterhaltung – von der netten Plauderei bis zum tiefen Problemgespräch – ist keine Hexerei.
- Ehre, das ist der Zaubertrank menschlicher Beziehungen. Aber was muss man in ihn mixen, damit er segensreich wirkt und nicht tödlich? Ehre, wem Ehre gebührt!
- Gewissen – alle reden davon, aber was ist das eigentlich?
- „Was machst du denn in der Fastenzeit?“Damit bei einer solchen Frage kein verlegenes Räuspern nötig wird, hier die ultimativen Tipps, auch für „Versager“ mit Hungerphobie und Schlemmersucht.
- Wann und unter welchen Bedingungen kann ich bei mitwirken, was an sich böse ist?
- Was und wie Kritik geben?
- Arbeitsfanatiker oder Faulpelz? Wie gewinnt man ein vernünftiges Verhältnis zur Arbeit?
- Barmherzigkeit und dem Bedürftigen etwas geben – wie geht das?
- Feindesliebe – soll das gehen?
- Hoffnung und Gottvertrauen – was sie und was nicht
- Müde im Glauben – und was dagegen nach dem hl. Paulus hilft
- Schicksal der Verstorbenen
- Das himmlische Festmahl – Engel, Heilige und wir
Kurzvideos zum Thema „Was ist der Mensch?“ (anklicken!):
Mit dieser Reihe von 10 Minuten-Vorträgen möchte ich das christliche Menschenbild erklären und verständlich machen. Aus der Mitte der Theologie gesprochen, soll alles doch lebensnah und praktisch bleiben. Denn die Frage „Was ist der Mensch?“ ist immer auch die Frage: „Wie kann ich mich als Mensch selbst besser verstehen und richtig handeln?“ – Die Videos sind noch in einer Versuchsphase entwickelt worden. Ästhetische, technische und inhaltliche Defizite bitte ich darum mit einem nachsichtigen Lächeln zu übergehen…
* Schöpfung:
Die Naturwissenschaft entwirft ein grandioses Bild des Kosmos. Der Gläubige erkennt darin die Weisheit des Schöpfers. Besonders zu bewundern ist es, dass Gott der Welt Eigenständigkeit geschenkt hat und sie nicht wie eine Marionette behandelt. Umso mehr erkennen wir in ihr Gottes Gesetze, die es zu berücksichtigen gilt. Der Mensch ist im Kosmos dadurch ausgezeichnet, dass er allein Gott erkennen, ihn ehren und ihn lieben kann. Er ist das Bild Gottes. Als solches ist er sein Hausverwalter in der Welt.
* Gottebenbildlichkeit:
Der Mensch als Gottes Ebenbild (Gen 1,26f.). Das ist der Spitzensatz des jüdisch-christlichen Menschenbildes. Die Ausleger haben darin viele Aspekte gesehen, doch im Kern geht es darum, dass die Beziehung zu Gott die Achse des ganzen Lebens ist.
* Mann und Frau:
Was ist ein Mann, was ist eine Frau? Bei dieser sensiblen Frage muss man vorschnelle Antworten vermeiden: autonome Selbstbestimmung, fundamentalistische Behandlung von Bibelstellen oder problematische Wesensaussagen. Dennoch zeichnet sich ab, dass christlich gesehen beide Geschlechter durch ihren Leib, ihre Bestimmung und ihr Miteinander besondere Eigenschaften besitzen, die nicht austauschbar oder beliebig sind.
* Seelenkräfte:
Wie ist der Mensch aufgebaut? Welche Kräfte bestimmen ihn, sein Denken, Fühlen und Handeln? Biblisches und griechisch-philosophisches Menschenbild ergänzen sich bei einer Antwort. Da ist die Grundspannung von Geist und Leib. Bei Leib und Sinnen gibt es die niederen, vitalen Kräfte wie Hunger, Sicherheit oder Sexualität und die höhere Kraft von Zorn und Mut. Der Geist wirkt in der Zweiheit von Verstand und Willen. All diese Kräfte haben aber ihren Sinn nur, insofern der Mensch sie auf Gott hin ausrichtet.
* Erbsünde:
Woher kommt die Macht des Bösen in der Welt? Warum erlebt jeder Mensch sich selbst hin- und hergerissen zwischen Gut und Böse? Wieso leben wir nicht mehr im Paradies? Was gibt dennoch Hoffnung? Auf solche Fragen gibt die Lehre von der Erbsünde, der Sünde Adams, Antwort. Nur dadurch wird unser Menschenbild nüchtern und realitätsnah, weder blauäugig noch pessimistisch.
* Sünde:
„Sünde ist der Bruch der Freundschaft mit Gott.“ Ein treffender Kernsatz, aber bei jedem seiner Begriffe gilt es, genau zu verstehen, was damit gemeint ist. Die Beziehung zu Gott ist die entscheidendeAchse der Existenz. Freundschaft ist Beziehung, aber im Rahmen der Ordnung von Geboten. Der Bruch kann vollständig sein oder nur ein „Knacks“: Todsünde und lässliche Sünde.
* Gnade:
Wenn der Mensch Ebenbild Gottes ist, wenn er nur aus seiner Beziehung mit Gott zu verstehen ist, dann ist die Gnade Gottes sein Lebenselixier. „Wenn einer in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung“ (2 Kor 5,17). Dabei wohnt der Heilige Geist im Herzen, er wirkt von innen her und schenkt vielerlei Gaben. Doch dies schließt das Kreuz und den geistlichen Kampf nicht aus, sondern darin ist die Gnade geradezu in ihrem Element.
* Kardinaltugenden:
Mit den vier Kardinal- oder „Angel“-Tugenden verbindet sich griechische Philosophie eng mit der jüdisch-christlichen Offenbarung. Sie zeichen den Menschen, der durch Mitte und Maß den Ansprüchen der Geschöpfe und seiner selbst gerecht wird, dabei aber alles mit der Liebe zu Gott und zum Nächsten erfüllt. Klugheit steuert den Verstand, umim Einzelfall den richtigen Schritt zu wählen. Gerechtigkeit weist den Willen an, jedem das Seine zu geben. Tapferkeit hält den Mut in der Mitte zwischen Wagemut und Feigheit. Maß integriert die vitalen Bedürfnisse und lässt sie sich nicht verselbständigen.
* Glaube, Hoffnung und Liebe – die theologischen Tugenden:
* wird fortgesetzt…
Ein paar Minuten für den Glauben
Podcasts zu den vier Hauptstücken für ein christliches Leben
Glaubensbekenntnis, sieben Sakramente, zehn Gebote und Vater Unser mit dem „Gegrüßet seist du, Maria“ sind die vier unschlagbaren Grundtexte für jeden katholischen Christen. Wer sie versteht und verinnerlicht,hat ein wetterfestes Fundament für sein christliches Leben gelegt. Denn sie geben Antwort auf die vier Grundfragen:
1. Was soll ich glauben?
2. Wo entspringt Gottes Gnade?
3. Wie soll ich leben?
4. Wie kann ich beten?
… und das ewige Leben. Amen.

Foto: M. Schulze
Wer kann sich angesprochen fühlen?
In 8-10-minütigen Podcasts gebe ich Satz für Satz Antwort auf diese Fragen. Sie will zum Sinn und zur Schönheit dieser Worte hinführen und ihre Bedeutung für das christliche Leben erschließen. Vieles daran gibt Anstöße zum Nachdenken, Beten und Betrachten.
Vielleicht regt es ja an, sich weiter damit zu beschäftigen, womöglich sogar im Gespräch mit anderen, in einem Glaubens- und Gebetskreis oder im Rahmen einer Katechese. So können diese Podcasts viele Menschen sprechen:
- Gläubige, die verstehen wollen, was sie glauben;
- Suchende, die mit ihren Fragen kommen;
- Firmlinge und junge Menschen beim Kennenlernen und Vertiefen des Christentums;
- kirchlich Engagierte, die bei aller Aktivität auch etwas für ihren Glauben tun wollen;
- Leute, die sich beim Autofahren, Kochen oder Entspannen nicht mit künstlicher Erregung angespeisen lassen;
- ganz schlicht Neugierige, die sich nicht mehr mit Klischees und Vorurteilen abfinden lassen wollen.

Frühchristlicher Sakrophag
1. Das Glaubensbekenntnis
Im Glaubensbekenntnis ist der Kern des christlichen Glaubens knapp und griffig enthalten. Was bedeuten die einzelnen Aussagen? Wie kann man ihnen heute Glauben schenken? Meine kurzen Gedanken wollen sie aufschließen, verständlich machen und ihre Bedeutung für ein christliches Leben aufzeigen.
Im Glaubensbekenntnis ist der Kern des christlichen Glaubens knapp und griffig enthalten. Was bedeuten die einzelnen Aussagen? Wie kann man ihnen heute Glauben schenken? Meine kurzen Gedanken wollen sie aufschließen, verständlich machen und ihre Bedeutung für ein christliches Leben aufzeigen.
In zwölf „Artikeln“ (Glaubenssätzen) spannt das Apostolische Glaubensbekenntnis einen weiten Bogen. Es beginnt in der Ewigkeit beim dreifaltigen Gott und geht dann den ganzen Weg Jesu von seiner Menschwerdung über Kreuz und Auferstehung bis zu seiner Wiederkunft am Ende der Zeiten nach. Dann bekennt es den Heiligen Geist, die Seele der Kirche und ihres Wirkens bis hin zum letzten Geschenk, der Auferstehung des Leibes bei der Wiederkunft Christi.

Schafe im Apsismosaik von SS. Cosma e Damiano, Rom
2. Die sieben Sakramente
Die Sakramente sind Brücken zu Gott. Sie sind sichtbare Zeichen der unsichtbaren Gnade. Sie sind Heilswerkzeuge in der Hand Christi durch die Kirche und ihre Amtsträger. In der Taufe geschieht ein Herrschaftswechsel von den oft dunklen Mächten dieser Welt zu Christus. In der Firmung vollendet der Heilige Geist diese Herrschaft Christi im persönlichen Leben dadurch, dass er mit der notwendigen Kraft für die Bewährung in der Welt ausrüstet. Die Eucharistie ist die Königin der Sakramente, denn in ihr wird Christus wahrhaft gegenwärtig und das Opfer am Kreuz wird der Kirche in die Hände gelegt. Die Beichte ist das Sakrament der Barmherzigkeit schlechthin, denn hier wartet Gott wie der Vater im Gleichnis von verlorenen Sohn auf den Sünde, um ihn wieder zu versöhnen. Die Krankensalbung stärkt in der Schwäche und Anfechtung bei einer lebensbedrohlichen Krankheit. Die Weihe schenkt der Kirche Amtsträger, die im Namen Jesu lehren, heiligen und leiten. Die Ehe verkörpert die Liebe Christi, die er so rein und unendlich am Kreuz erwiesen hat.

Kreuzgang St. Paul vor den Mauern (Rom)
3. Die zehn Gebote:
Der Dekalog, die zehn Gebote, sind das Grundgesetz des menschlichen Lebens. Sie entsprechen dem, was der Schöpfer in die Natur des Menschen hineingelegt hat. Für das Volk Gottes stellen sie gleichzeitig die wichtigste Verpflichtung im Bund mit Gott dar. Die zehn Gebote beziehen sich auf Gott und den Nächsten, nämlich in den ersten drei und den übrigen sieben Geboten. Jedes Gebot kennt einen Kernbereich, aber es strahlt aus auf grundlegende Wirklichkeiten des menschlichen Lebens wie Familie, Gewalt, Sexualität, Eigentum und Wahrheit.

Caravaggio, La Madonna dei Pellegrini (S. Agostino, Rom)
4. Vater Unser und Gegrüßet seist du, Maria:
„Herr, lehre uns beten“, so baten die Jünger Jesus, damit sie lernten, in rechter Weise zu beten. So nahm sie der Herr in sein inniges Verhältnis zum Vater im Himmel hinein und schenkte ihnen das Vater Unser, das „Gebet des Herrn“. Es ist das erste und vornehmste aller Gebete, und es vereint alle Christen in ihrem Gebet. Doch damit lehrt Jesus gleichzeitig, was Beten überhaupt ist und wie wir in rechter Weise bitten können. Nach einer Besinnung auf Gott Vater, vor dem wir stehen, folgen zunächst drei Bitten, die auf Gott und unser Verhältnis zu ihm bezogen sind. Sie enden mit der Bereitschaft, in Erfüllung seines Willens den Weg zum Reich Gottes zu finden. Es folgen vier Bitten, bei denen wir auf unseren Lebensweg schauen. Da brauchen wir täglich das Lebensnotwendige für Leib und Seele. Da schauen wir zurück auf Schuld, die uns nicht fesseln soll, wir schauen voraus auf die Gefährdung durch mancherlei Versuchung, und wir schauen uns im Hier und Heute um: Mögen die Mächte des Bösen nicht übermächtig werden.
Ist das Vater Unser das Gebet des Herrn, so kann man das „Gegrüßet seist du, Maria“ als Gebet des Heiligen Geistes bezeichnen. Denn im Heiligen Geist hat die Jungfrau Maria den Sohn Gottes empfangen. Er hat dem Erzengel Gabriel die ersten Worte dieses Gebetes eingegeben. Bald darauf preist und benedeit Elisabeth, erfüllt vom Heiligen Geist, Maria und die Frucht ihres Leibes. Im Heiligen Geist hat die Kirche die demütig-vertrauenden Bitte und den Beistand Marias in den zwei entscheidenden Momenten unseres Lebens hinzugefügt: Jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Radio-Podcasts:
* Vortragsreihe zu den Zehn Geboten auf „Radio Horeb“
* Kurze Podcasts zu einzelnen Kapiteln aus dem Kompendium zum „Katechismus der katholischen Kirche“ (eigene Beiträge mit Suchbegriff „Wollbold“)
Alle Blogs in einem Dokument:

salexcarvalho / Pixabay
Sakramente
* Mit Ratschlägen zur frühzeitigen Taufe halte ich auch nicht hinter dem Berg.
* Was wäre eine Taufe ohne das wunderschöne Amt eines Paten? Aber was gehört dazu?
* Wenn wir eben schon beim Fasten waren: Stell dir vor, es ist Fastenzeit, und keiner geht hin. Wohin? Zur Osterbeichte!
* Es gilt, die Heiligkeit des Kirchenraumes und der Eucharistie wiederzuentdecken. Dazu gibt es auch einen Teil 2.
* Zur Eucharistie habe ich 2019 Gründonnerstagsgedanken verfasst.
* Zu guter letzt noch etwas zu den letzten Dingen: meine Anregung, sich über die Art der letzten irdische Ruhe Gedanken zu machen. Mein Rat dafür ist eindeutig: Erdbestattung.
Alle Rätsel – Oster-, Sommer- und Weihnachtsrätsel
Seit 2017 gibt es hier dreimal im Jahr ein Rätsel – nicht zu schwer und nicht zu leicht, aber immer aus dem Bereich christlicher Kultur.
Schön gestaltete PDF mit den älteren Rätseln.
Momentan nur der „reine Text“ der neueren Rätsel. – All these puzzles: Alle Rätsel neuer en-US
English, francais, italiano, espaniol:
- Alle Rätsel nur Text ältere Rätsel es-ES
- Alle Rätsel nur Text ältere Rätsel it
- Alle Rätsel nur Text ältere Rätsel fr
- Alle Rätsel nur Text ältere Rätsel en-US
Studientipps für katholische Theologen
- Zehn Ratschläge zum Studium.
- Neun Ratschläge zu Recherchen im Internet.
- Hilfen zur theologischen Literatursuche.
- Fachliteratur lesen mit Gewinn.
- Ratschläge zum Verfassen einer schriftlichen Arbeit.
Freizeit
- Lektüren: „Hilfe, ich hab‘ nichts Ordentliches zu lesen!“. Nicht nur für hartgesottene Katholiken: eine Entdeckungsreise in katholischer Literatur (für die Eiligen: hier zwei Bestsellerlisten daraus).
- Reisen: „O Schreck, ich habe Urlaub und weiß nicht wohin!“
Christliche Lebenshilfe – die Blogs
Videos bei https://www.bonifatius.tv/ (mit Suchbegriff „Wollbold“)
- Taufpatenschaft
- Die Zukunft der Pfarreien
- Vortrag „Die geistliche Vaterschaft des Priesters“
- Buchvorstellung „Geschichte einer Seele“











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