,

Weihnachtsquiz 2025

Weihnachtsquiz 2025: 1700 Jahre Konzil von Nizäa

10 Fragen zum Konzil von Nizäa, zur Göttlichkeit Jesu und zu Weihnachten

Auch für Nicht-Theologen geeignet. Denn bei ein paar Fragen findet sich links oben ein Info-Zeichen, mit dem man sich Hilfe holen kann.

1 / 10

Wer vertrat als erster die Lehre zu Jesus Christus, die das Konzil von Nizäa verwarf?

2 / 10

In welchem heutigen Land liegt Nizäa?

Aus Sokrates, Kirchengeschichte I, 8:

Aber das Übel war zu stark geworden, sowohl für die Ermahnungen des Kaisers als auch für die Autorität des Überbringers seines Briefes; denn weder Alexander noch Arius ließen sich durch diesen Appell erweichen, und außerdem gab es unaufhörlich Streit und Aufruhr im Volk. Außerdem gab es dort schon vorher eine andere lokale Quelle der Unruhe, die dazu diente, die Kirchen zu beunruhigen, nämlich der Streit um das Passahfest, der nur in den Regionen des Ostens geführt wurde. Er rührte daher, dass die einen das Fest mehr nach dem Brauch der Juden halten wollten, während die anderen seine Feier durch die Christen in der ganzen Welt bevorzugten. Dieser Unterschied beeinträchtigte jedoch nicht ihre Gemeinschaft, obwohl ihre gegenseitige Freude notwendigerweise behindert wurde. Als nun der Kaiser sah, dass die Kirche wegen dieser beiden Ursachen in Aufruhr war, berief er ein allgemeines Konzil ein und lud alle Bischöfe per Brief zu sich nach Nicäa in Bithynien. Dementsprechend versammelten sich die Bischöfe aus den verschiedenen Provinzen und Städten [...].

3 / 10

Wer hat das Konzil einberufen?

Sokrates, Kirchengeschichte Buch I, Kapitel V:

Der Streit des Arius mit Alexander, seinem Bischof.

Nachdem Petrus, Bischof von Alexandria, unter Diokletian den Märtyrertod erlitten hatte, wurde Achillas in der oben erwähnten Friedenszeit in das Bischofsamt eingesetzt, dem Alexander folgte. In furchtloser Ausübung seines Amtes zur Unterweisung und Leitung der Kirche versuchte er eines Tages in Anwesenheit des Presbyteriums und des übrigen Klerus, das große theologische Geheimnis - die Einheit *der Heiligen Dreifaltigkeit - mit vielleicht zu philosophischer Minutiösität zu erklären. Ein gewisser Presbyter unter seiner Jurisdiktion mit dem Namen Arius, der über einen nicht unbeträchtlichen logischen Scharfsinn verfügte und sich einbildete, dass der Bischof auf subtile Weise dieselbe Ansicht zu diesem Thema vertrat wie Sabellius der Libyer, vertrat aus Liebe zur Kontroverse die entgegengesetzte Meinung zu der des Libyers und antwortete, wie er meinte, energisch auf das, was der Bischof sagte. Wenn ", sagte er, "der Vater den Sohn gezeugt hat, so hatte der Gezeugte einen Anfang des Daseins; und daraus ist ersichtlich, dass es eine Zeit gab, in der der Sohn nicht war. Daraus folgt notwendigerweise, dass er seine Substanz aus dem Nichts hatte.

4 / 10

Welches kirchliche Amt bekleidete Arius?

Hier der liturgische Text, der die Antwort enthält:

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,

hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.

Er wurde für uns gekreuzigt
unter Pontius Pilatus,

hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.

Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,

der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, katholische
und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe
zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.

Hier der entsprechende Bericht bei Sokrates, Kirchengeschichte I,8:

Dieses Glaubensbekenntnis wurde von dreihundertachtzehn [Bischöfen ] anerkannt und gebilligt; und da es, wie Eusebius sagt, in Ausdruck und Empfindung einmütig war, schrieben sie es ab. Nur fünf weigerten sich, sie anzunehmen, weil sie den Begriff homoousios, 'wesensgleich ' oderwesengleich, ablehnten: Eusebius, Bischof von Nikomedien, Theognis von Nizza, Maris von Chalcedon, Theonas von Marmarica und Secundus von Ptolemaios. Denn ", so sagten sie, "da dasjenige wesenhaftist, was von einem anderen entweder durch Teilung, Ableitung oder Keimung ist; durch Keimung, wie ein Spross von der Wurzel; durch Ableitung, wie Kinder von ihren Eltern; durch Teilung, wie zwei oder drei goldene Gefäße von einer Masse, und der Sohn ist vom Vater auf keine dieser Weisen; darum erklärten sie sich unfähig, diesem Glaubensbekenntnis zuzustimmen. Da sie also das Wort Konsubstantialität verhöhnten , wollten sie die Absetzung des Arius nicht unterschreiben. Daraufhin verurteilte die Synode Arius und alle, die seinen Ansichten anhingen, zum Bann und verbot ihm gleichzeitig, Alexandria zu betreten. Gleichzeitig schickte ein Edikt des Kaisers Arius selbst ins Exil, zusammen mit Eusebius und Theognis und ihren Anhängern; Eusebius und Theognis gaben jedoch kurze Zeit nach ihrer Verbannung eine schriftliche Erklärung über ihren Gesinnungswandel und ihre Übereinstimmung mit dem Glauben an die Konsubstantialität des Sohnes mit dem Vater ab, wie wir im weiteren Verlauf zeigen werden.

5 / 10

Das Glaubensbekenntnis enthält einen Fachbegriff, der zwar nicht in der Bibel enthalten ist, aber genau ausdrückt, dass Christus, der Sohn, mit dem Vater gleich ist. Welcher ist das? (In der deutschen liturgische Fassung sind das fünf Wörter, ohne Komma eingeben!)

Hier der liturgische Text, der die Antwort enthält:

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,

hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.

Er wurde für uns gekreuzigt
unter Pontius Pilatus,

hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.

Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,

der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, katholische
und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe
zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.

6 / 10

Womit drückt das "Große Glaubensbekenntnis" des Konzils aus, dass Jesus Christus nicht nur ein Geschöpf ist (bitte ohne Komma eingeben)?

7 / 10

Im katholischen Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen wird entweder das Apostolische Glaubensbekenntnis oder der Große Glaubensbekenntnis gebeten. Dieses Große Glaubensbekenntnis hat seine endgültige, heutige Gestalt aber erst auf einem anderen, späteren Konzil erhalten? Stimmt das?

8 / 10

Das Konzil von Nizäa hat die Göttlichkeit Christi festgehalten. Welches Konzil hat dann aber festgestellt, dass Christus aber auch unvermischt und ungetrennt ganz Got und ganz Mensch war?

9 / 10

Das Glaubensbekenntnis von Nizäa wird von allen großen christlichen Kirchen und Gemeinschaften anerkannt. Stimmt das oder gibt es Ausnahmen?

10 / 10

Das Konzil von Nizäa hat auch 20 "Canones", also rechtliche Festlegungen, getroffen. Nicht Teil dieser Canones, aber hochbedeutsam, war die gemeinsame Festlegung des Ostertermins auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. Trifft das zu?

Dein Ergebnis ist

Die durchschnittliche Punktzahl beträgt 67%

0%

Und dann gleich noch eine Online-Umfrage zum neuen Papst:

Wie beurteilen Sie bis jetzt die Amtsführung von Papst Leo XIV.?

Resultate beim Weihnachsquiz:

 

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert