Christ und Corona

„Das ist der Drache, den du geformt hast, um mit ihm dein Spiel zu treiben“ (Ps 103,26 Vulgata). Ein Drache ist von China ausgegangen, um die Welt zu erobern. Nicht mit Feuer und Schwefelatem, nicht mit schuppigem Schwanz und glühenden Augen, nein, mit der unverschämten Vitalität des ganz Einfachen, des auf Menschen übergesprungen Virus namens SARS-CoV-2, kurz „Corona“. Unsichtbar wie „die Pest, die im Finstern schleicht“ (Ps 91,6), mit der List einer symptomfreien, aber sehr ansteckenden längeren Inkubationszeit und mit der noch größeren Schliche, Gesunde und Jüngere zu beruhigen, für sie wäre COVID-19 nicht viel mehr als eine mildere Grippe, hat er in den entscheidenden ersten Wochen das Sankt-Florians-Prinzip auf seiner Seite gehabt. Doch einen Drachen besiegt man, indem man ihm fest in die Augen schaut. Weiterlesen