Zu einigen theologischen Büchern gibt’s hier den Hintergrund:

  • Predigen – Grundlagen und praktische Gestaltung, Regensburg: Pustet 2017
  • Therese von Lisieux, Geschichte einer Seele. Herausgegeben, übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Andreas Wollbold, Freiburg i.Br.: Herder 2016 – und viele andere theresianische Bücher!
  • Maximus Confessor, Capita theologica et oeconomica. Zwei Centurien über die Gotteserkenntnis. Griechisch-deutsch. Übersetzt und kommentiert von Andreas Wollbold. Text erstellt von Kerstin Hajdú (= Fontes christiani 66), Freiburg i.Br. 2016
  • Joseph de Guibert, Dokumente des Lehramtes zum geistlichen Leben. Übersetzt, aktualisiert und herausgegeben von Stephan Haering und Andreas Wollbold / Josephus de Guibert, Documenta ecclesiastica christianae perfectionis spectantia, quae transtulerunt, recognoverunt et ediderunt Stephanus Haering et Andreas Wollbold, Freiburg i.Br.: Herder 2012
  • Pastoral mit wiederverheirateten Geschiedenen. Gordischer Knoten oder ungeahnte Möglichkeiten?, Regensburg: Pustet 2015
  • Die versunkene Kathedrale. Den christlichen Glauben neu entdecken, Illertissen: Media Maria 2013; Licht für meine Pfade. Das christliche Leben neu wagen, Illertissen: Media Maria 2014
  • Robert Bellarmin, Ausführliche Erklärung des christlichen Glaubens. Für den heutigen Gebrauch übersetzt und aufbereitet von Andreas Wollbold, Würzburg 2013
  • Als Priester leben. Ein Leitfaden, Regensburg: Pustet 2010
  • Handbuch der Gemeindepastoral, Regensburg: Pustet-Verlag 2004
  • Kirche als Wahlheimat. Beitrag zu einer Antwort auf die Zeichen der Zeit (=Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge 32), Würzburg: Echter 1998

Welches Buch passt als Geschenk?

Die vollständige Publikationsliste findet sich hier.

Naürlich sind schon wieder neue Projekte in Arbeit, die in Auszügen bereits hier zu lesen sind. Hier sind zwei Textproben zu einer Reihe „Perlen der katholischen Spiritualität“:

 

Jetzt aber zum neuen Roman „Felapton“ und unten zu zwei weiteren belletristischen Büchern:

Felapton oder Das letzte Glück.

Philosophischer Roman, Freiburg i.Br.: Karl Alber 2017

Inhalt: Am Abgrund der Logik

Fünf junge Männer werden tot in einem Kloster aufgefunden. Fotos von ihren Gesichtern tauchen auf. Sie verstören: Ein letztes Glück liegt auf den Zügen der Toten. Doch diese Bilder lösen ganz unterschiedliche Reaktionen aus. Jack, der Chefredakteur des Day ‘n‘ Nite, will damit viel Geld machen. Kommissar Landolf ebenso wie der zuständige Bischof bleiben skeptisch. Jens, der Fotograf der Bilder, und Julia, die gerichtsmedizinisch am Unglücksort ermittelte, gehen dagegen dem Geheimnis der Toten nach und wirbeln dabei manchen Staub auf. Robert, der Leiter der Klostergemeinschaft und zuvor als brillanter Logiker hervorgetreten, bleibt flüchtig. Professor Brescher, sein ehemaliger Kollege und nun Direktor des Instituts für logische Grundlagenforschung, ist offensichtlich mehr in das Unglück verwickelt, als er zugibt. Im Hintergrund agiert eine seltsame Organisation, die die Fäden zu ziehen versucht. In diese äußeren Verwirrungen verwoben sind innere Verwicklungen: die Mühe mit einem klaren Denken, das Lügen und Intrigen durchschaut, und die Suche nach einem glücklichen Leben, das nicht auf Schein gebaut ist. Für all das steht das Titelwort „Felapton“. Es ist eine besondere Art der logischen Schlussfolgerung. Sie ist formal zulässig, bringt aber auch Scheinergebnisse hervor. So schillert „Felapton“ zwischen Schein und Sein, zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Vertuschung und Entlarvung.

 

Hintergrund

Oh, mein Debütroman. Genauer gesagt: Mein erster veröffentlichter Roman. Denn breit zu erzählen habe ich bereits in zartem Alter geübt. Abends beim Zubettgehen, wenn meine kleinen Geschwister und ich sich im Bett mit einer warmen Decke einhüllen und „noch ein bisschen sprechen“ durften. Und das hieß dann eben mehr als einmal: Ich hatte zu erzählen. Natürlich möglichst lange, denn wenn Mutter oder Vater eine Erscheinung machten („Jetzt wird‘s aber höchste Zeit!“), musste die überzeugende Antwort aller lauten: „Erst wenn die Geschichte aus ist!“ Ein bisschen etwas Wohlbehütetes, stets die beste Voraussetzung für schweifende Vorstellungskraft und wohlige Gänsehaut, hat später auch mein Schreiben behalten. Und geschrieben habe ich bereits als Schüler. Da schwärmte ich für Kafka und übte mich darin, wie ein damaliger Prager in prekären Verhältnissen Skizzen von Unterwelterlebnissen und letzten Verhältnissen zu entwerfen. Deo gratias, bei einem meiner vielen Umzüge ist all das mit Mann und Maus untergegangen. Behalten habe ich davon den Sinn für das Letzte, das hinter allem Lebensgewoge zu erkunden ist. All das finde ich in „Felapton oder Das letzte Glück“ wieder, nun, da der Roman abgeschlossen ist: dem Leben auf den Grund gehen – „Das letzte Glück“ ist das Glück am Ende des Lebens, die Seligkeit auf den Gesichtern der fünf Toten, aber auch die Suche nach dem Glück, das einem bleibt, auch wenn ansonsten alles schief geht. Da ist sie denn auch wieder, die warme Decke: das Vertrauen, dass es etwas gibt, das fest steht, das belastungsfähig bleibt und das schon da war, als wir noch klein waren, und bleiben wird, wenn wir einmal im Staube liegen werden. – Ach so, der Plot entwickelte sich von selbst, das war mir wichtig. Also ganz anders als in sorgfältigem Entwurf vorweg, wie es die Schreibschulen vorschreiben. Meine Gestalten sollten vom Verlauf des Geschehens selbst und nicht von meinen ausgedachten Ideen überrascht werden.

Hintergrund zu weiteren belletristischen Büchern findet sich hier:

  1. Der Einbruch
  2. Rom im Futur