Weihnachtsrätsel 2017

„Um jemandem anderen zu helfen, habe ich also meine eigene Seele getötet!“

Viele haben schon darauf gewartet: das Weihnachtsrätsel. Hier ist es. Gesucht wird ein Heiliger der katholischen Kirche mit Vor- und Familienname. Am bekanntesten ist die Episode seiner Bekehrung. Er war zwar bereits einige Jahre Kleriker, aber noch verband er die geistlichen Pflichten geschickt mit weltlichen Hoffnungen: Karriere und Ehre, Einkünfte und Einfluss. „Damals befand ich mich in diesem allgemein verbreiteten Irrtum, Größe, Reichtum, Ehre und Ämter anzustreben. Dabei dachte ich, das sei gut, denn ich sah dasselbe bei den anderen, Klerikern wie Laien.“ Weiterlesen

Mitgefangen, mitgehangen – die Mitwirkung bei etwas Bösem

Man kann selbst etwas Böses tun, aber manchmal wirkt man auch nur beim Bösen anderer mit. Wirklich „nur“? Ist mitmachen nur halb so schlimm? So dass ich höchstens ein bisschen Bauchweh dabei haben muss, aber keine echten Bedenken? Oder mache ich es mir damit zu einfach? In der Tat, bei etwas Bösem mitzuwirken ist gar nicht so ohne. Öfter als man es vermuten könnte, kommt man im modernen Leben in diese Verlegenheit. Dafür einige Beispiele: Weiterlesen

Arbeit ist das halbe Leben…

Arbeit ist das halbe Leben, ja wenn man die Sorgen und Gedanken im Kopf dazurechnet, die um die eigene Beschäftigung kreisen, dann ist es sicher weit mehr als 50 Prozent. Umso wichtiger ist die Frage: Was bedeutet Arbeit für einen Christen? Einmal mehr zeichnet das Christentum sich durch Maß und Mitte aus: Es vergötzt die Arbeit nicht, es verwechselt sie aber auch nicht mit dem Vergnügen.

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Feindesliebe – soll das gehen?

Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal…

„Du sprichst ein großes Wort gelassen aus“, so möchte man zu den biblischen Worten über das Vergeben von Schuld, den Verzicht auf Rache und die Feindesliebe sagen. Etwa dieses: Groll und Zorn sind abscheulich, nur der Sünder hält daran fest (Sir 27,30). Ähnlich sagt der hl. Johannes: Wer seinen Bruder hasst, ist ein Mörder (1 Joh 3,15). Jesus wird von Petrus gefragt: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal (Mt 18,21f.).

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Barmherzigkeit und Almosen

Denn gebt, dann wird auch euch gegeben werden. […] denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch eich zugeteilt werden (Lk 6,38)

Ja, man kann nicht genug darüber staunen: Die Menschen riefen „Kreuzige ihn!“, Christi Antwort aber ist das neue Leben: Friede sei mit euch! Er sieht die Kreuziger – und sieht darin die Verblendung, die Irreführung, das Rennen ins Verderben. Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun (Lk 23,34). Auf der einen Seite das Elend der Bosheit, auf der anderen Seite das unerschöpfliche Mitleid. Die Menschen… erbärmlich. Gott… barmherzig. Weiterlesen