Dringender Aufruf – geistliche Berufe

Ein Wort an Katholiken

Wir müssen Klartext reden. Es geht mir um den Nachwuchs für Priester und Orden. Da sieht es nicht gut aus. Gar nicht gut. Dafür kann man tausend Gründe anführen – wirkliche oder nur scheinbare. Aber der entscheidende Grund geht uns alle an: Wir tun zu wenig dafür. Ein bisschen läuft das nach dem Sankt-Florians-Prinzip: „O heiliger Sankt Florian, / verschon‘ mein Haus, zünd‘ andre an!“ Zünd‘ die Jungen und Mädchen aus anderen Familien an mit dem Feuer einer Berufung zum Priester, zur Ordensschwester oder Ordensmann! Weiterlesen

Zum Weißen Sonntag

Heiliges Tun an heiligem Ort

Fortsetzung des Beitrags zum Gründonnerstag

Im Teil 1 zum Gründonnerstag haben wir einige allgemeine Hinweise zur Wiedergewinnung des Heiligen in Kirche und Gottesdienst gegeben. Sie können Anregungen für alle Gläubigen geben. In dieser Fortsetzung wollen wir uns denen zuwenden, die eine besondere Verantwortung tragen, also Priester, Mesner/Küster, Ministranten, Kirchenmusiker u.v.a.

Ratschläge für Kunst und Musik in Kirche und Gottesdienst

Die hl. Messe lebt von ihrer Ästhetik. Darum verlangt auch jedes Bild, jede Figur, jedes Wort und ganz besonders jeder Ton danach, die Herzen zu Gott zu erheben. Weiterlesen

Zum Gründonnerstag

Ratschläge für eine volle Sonntagsmesse (1)

„In Sankt N. musst du mindestens eine Viertelstunde früher dasein, sonst bekommst du nur noch einen Stehplatz.“ Das gibt‘s doch gar nicht! Wo man sonntags auch zur Messe hingeht, es gibt ja doch überall mehr freie als besetzte Plätze!? Das muss nicht sein. Abhilfe lässt sich schaffen. Wie? Sicher nicht durch Programme wie „Kundenorientierung“ und „Qualitätssicherung im Gottesdienst“, auch nicht durch Verlockungen wie Wasserbett statt Holzbank, erst recht nicht durch „Everybody‘s darling…“-Spielen. Aber eben auch nicht durch ein „Weiter so“! Weiterlesen

Taufe

Ratschläge zur Taufe eines Kindes

Die Taufe eines neugeborenen Kindes ist eines der schönsten Familienfeste. Voll Dankbarkeit, gleichzeitig auch überwältigt von all dem Neuen, das ein Baby mit sich bringt, feiert eine junge Familie mit Verwandten und Freunden. Meist ist es das erste Fest, in dem die Familie allen ihr Kind zeigt. Zum ersten Mal wird der Name des Kindes genannt, und so gehört es von jetzt an fest zum Kreis der Familie. Zugleich ist die Taufe eine Feier der Kirche. Weiterlesen

Zur letzten Ruhe gebettet

Von der Erde bist du genommen und zur Erde kehrst du zurück

Ein ernstes Thema: Wie will ich einmal zur letzten Ruhe gebettet sein?

Gut, es gibt Angenehmeres als sich mit den letztwilligen Verfügungen zu beschäftigen: Patientenverfügung, Vollmacht, Testament und… Verfügungen für das eigene Begräbnis. Wer’s aber hinter sich hat, lebt anders, besser, ruhiger. Wirklich beruhigend ist es auch zu wissen, wie und wo man einmal zur letzten irdischen Ruhe gebettet sein wird. (Selbstverständlich wird man das auch mit seinen Angehörigen besprechen.) Dass man dies überhaupt festlegen muss, hängt damit zusammen, dass eine Menge Unruhe in die letzte Ruhe gekommen ist. Da hat man die Qual der Wahl von der klassischen Erdbestattung bis zur Seebestattung oder dem Erinnerungsdiamanten. Ich rate dringend zu ersterem, also dass der Leib wie seit zwei Jahrtausenden im Christentum der Erde anvertraut wird und nicht verbrannt wird. Warum? Fünf Gründe – auch für Nichtchristen: Weiterlesen