Rudolf Otto, Das Heilige

Rudolf Otto, Das Heilige. Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen und sein Verhältnis zum Rationalen. 31. bis 35. Auflage, München 1963

Die Eingebung zu diesem seinem berühmtesten Werk ist dem evangelischen Theologen Rudolf Otto (1869–1937) nach eigener Aussage in einer armseligen Synagoge Marokkos gekommen. Da wurde das Trishagion, der Gesang auf den heiligen Gott, angestimmt, und mit diesem Aufblick zum allheiligen Gott war der Ganz Andere da und alle irdische Niedrigkeit vergessen. Rudolf Ottos Buch „Das Heilige“ von 1917 (kurz nach seinem Wechsel nach Marburg) ist ein Klassiker der Religionswissenschaft, und das zurecht, denn man sollte seine 200 Seiten gelesen haben und beim Stichwort Otto nicht nur die Kurzformel im Kopf haben: Das Heilige = das „mysterium tremendum et fascinosum“. Schon allein, weil sich diese griffige Formel gar nicht findet. Vielmehr geht er im ersten Teil seines Buches sechs verschiedene „Momente des Numinosen“ durch, worunter das „tremendum“, das Schauervolle, und das „fascinosum“, das Anziehende, nur zwei sind. Überhaupt ist seine Methode induktiv. Er gibt nicht eine Idee vor, schon gar nicht die der Dialektik von zitterndem Abstand und faszinierender Anziehung, noch viel weniger die ebenfalls mit dem Heiligen gern verbundene Idee der strikten Trennung von Heilig und Profan (dies ist vielmehr zentral in Emile Durkheims fünf Jahre zuvor erschienenem Klassiker „Les formes élémentaires de la vie religieuse“), und ebensowenig die der kultischen Reinheit (einschließlich von Sexualtabus, den Lieblingskindern mancher Religionswissenschaft). Der evangelische Theologe und Religionskundler Otto schreitet lieber mit der ihm eigenen Intuition und Beobachtungsgabe bestimmte Elemente des religiösen Judentums, Christentums und der von ihm besonders geschätzten Religionen Indiens ab, er beobachtet als Religionsphänomenologe ebenso wie als Philologe und Kenner der einschlägigen Sprachen des alten Orients und Indiens. Doch allem voran geht seine Urintuition, die er später auch (in Anschluss und Überbietung von Friedrich Schleiermacher anführt) als Divination oder auch mit dem Deutsch der Klassiker als „Ahndung“ kennzeichnet, auf das Numinose selbst (Kapitel 2). Was meint er damit? Etwas spezifisch Religiöses, ein einzigartiges Gefühl, und es „lebt in allen Religionen als ihr eigentlich Innerstes und ohne es wären sie garnicht Religion“ (6). Es geht über eine rationale Bewältigung der Welt weit hinaus, man kann es nicht definieren, wohl aber auf entsprechende Erfahrungen aufmerksam machen und sie zu beschreiben versuchen. Es ist das, was im unsagbaren Geheimnis über aller Kreatur ist“ (14; katholische Theologen werden hier an die überraschende Nähe zu Karl Rahners Mystagogie denken, mit dem er auch den Sinn für das Mysterium, für die religiöse Erfahrung und deren Überschuss gegenüber seiner begrifflichen Fassung teilt).

Es lebt in allen Religionen als ihr eigentlich Innerstes und ohne es wären sie garnicht Religion

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Elemente des Heiligen

Genau dies leistet Otto in den fünf Momenten des Numinosen (Kapitel 3-9):

1. Das Kreaturgefühl, die Abhängigkeit (deutlich knüpft er hier an Schleiermachers Reden über die Religion an, geht aber deutlich darüber hinaus, insofern das Gefühl für das Heilige „zweifellos zuerst und unmittelbar auf ein Objekt außer mir geht“ (11). Das Heilige also wird also in einer überwältigenden Realität und Gegenwart wahrgenommen, und das erst löst das Gefühl der eigenen Kleinheit und Abhängigkeit aus, bis hin zur typisch religiösen Demut als einer „Abwertung des erlebenden Subjektes hinsichtlich seiner selbst“ (12).

2. Mit dem mysterium tremendum kommt Otto zum Kern des Heiligen, das er mit vier Schlüsselbegriffen anzunähern versucht:

  • das Schauervolle, etwa im „Gottesschrecken“ von Ex 23,27, auch in einer „dämonischen Scheu“ [17], einem „Unheimlich-furchtbaren“ [19] und einem Grauen, welches nichts Geschöpfliches einflößen kann, etwa in Hi 9,34; 13,21), oder auch im „Zorn Gottes“ machtvoll sichtbar;
  • das Übermächtige (maiestas) der „schlechthinnigen Übermacht“ (23), auch im Bewusstsein einer Allursächlichkeit des Heiligen, dem die eigene Ohnmacht entspricht;
  • das Energische, das sich bereits im Zorn Gottes äußerte und dem im Menschen das Eifern für Gott und das Heilige entspricht („Der Eifer um dein Haus hat mich gefressen“, 22 mit Ps 66,10);
  • das Mysterium des Ganz Anderen, das auf einer „primitiven“ Stufe anhebt als Befremdliches (mirum), das Sich-Wundern und Erstaunen (stupor) auslöst, das dann aber grundsätzlicher als Paradox und als das Antinomische, also scheinbar Widervernünftige (35f.) erlebt wird.

3. Das Heilige hat nun andererseits auch „offenbar zugleich etwas eigentümlich Anziehendes, Bestätigendes, Faszinierendes, das nun mit dem abdrängenden Momente des tremendum eine seltsamer Kontrast-harmonie tritt“ (42; ausführlicher dazu 56f). Hier, im sechsten Kapitel, entfaltet sich nun eine gewisse Berechtigung des Schlagwortes vom „mysterium tremendum et fascinosum“. Denn das Numinose zieht den Menschen an, so sehr, dass es bis zur mystischen Verschmelzung mit ihm kommen kann. Darin bemüht sich „der Religiöse sich des Mysteriösen selbst zu bemächtigen, sich mit ihm zu erfüllen, ja sich mit ihm zuvor selbigen“ (44). Das Heilige löst eine unbeschreibliche, unvergleichliche Beseligung aus. Es kennt ein Mehr gegenüber bloßer Liebe und Vertrauen; Überschwang, Ekstase und nicht in Begriffe zu fassende Freude sind ihr Kennzeichen. „Wer’s aber gefunden hatte, wird staunen. Und staunend wird er König sein“, so zitiert Otto das Hebräerevangelium. – Die numinosen Hymnen, von Otto als ein eigenes Moment des Numinosen gekennzeichnet, sind wohl eher als literarischer Beleg der Majestät des Heiligen zu verstehen.

4. Ein weiteres Element am Numinosen ist das Unheimliche, das Ungeheure. Denn das Heilige ist ganz jenseits aller räumlichen Fassungskraft, es ist ungeheuer, unfasslich und befremdend-anders, wie Otto Goethe zitiert (54f.).

5. Als letztes Moment des Numinosen nennt Otto das „Sanctum“, das „Augustum“. Angesichts des Heiligen erfährt sich der Mensch als unheilig, als unrein und sündig: „Herr, geh weg von mir, denn ich bin ein sündiger Mensch“, bricht es aus Petrus angesichts der Göttlichkeit Jesu, die sich im reichen Fischfang offenbart, heraus (Lk 5,8). Hier ist auch der eigentliche Ort für den Gegensatz von Heiligkeit und Profanität aller Welt. „Du allein bist der Heilige“, bekennt der Mensch, und er erkennt sich eben nicht bloß in einer sittlichen Verfehlung, einer Übertretung göttlicher Gebote, sondern als Sünder, als Unheiliger, der Sühne und Weihe nötig hat.

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Ein religiöser Sinn im Menschen?

Bereits im achten Kapitel beginnt ein zweiter Teil des Buches. Darin bemüht sich Otto, das Heilige wenn auch nicht begrifflich zu fassen, so doch Strukturgesetze seiner Erscheinung, seiner Wirkung auf den Menschen und seiner Entwicklung in der Religionsgeschichte und speziell in Juden- und Christentum auszumachen. Daraus spricht sehr viel deutlicher der systematische Theologe, wenn auch in eigentümlichem Kontrast zur wenig systematisch-durchstrukturierten Anlage der weiteren Kapitel. Auch inhaltlich erscheint hier nicht alles überzeugend, so etwa die Bezeichnung „irrational“ für etwas, was die menschliche Vernunft überschreitet (praeter, ja contra rationem), worauf diese als geschöpfliche Vernunft aber gerade angelegt ist, wie die klassische mystische Theorie zumindest des Katholizismus immer betont hat. Ebenso problematisch bleibt Ottos Schwanken zwischen dem objektiven und dem subjektiven Charakter des Heiligen, also zwischen einem besonderen Gefühl, einer Anschauungsform und einem besonderen Urteilsvermögen auf der einen und dem realen, seinshaften Charakter des Heiligen selbst (ein „Objekt außer mir“), also letztlich der Wirklichkeit Gottes. Letztlich bleibt Otto nämlich – ganz entgegen seiner Phänomenologie des Numinosen, die die überwältigende objektive Realität des Heiligen so deutlich vor Augen führte -, nun wieder im Gefolge Kants, den er etwa in seinem Werk „Kantisch-Fries’sche Religionsphilosophie und ihre Anwendung auf die Theologie“ von 1909 eingehend studiert hat, bei dem Heiligen als einer „Kategorie a priori“ (so vor allem Kapitel 16 bis 20; der Begriff des religiösen Apriori wurde von Ernst Troeltsch 1904 gebildet, aber hier von Rudolf Otto in deutlicher Alternative zu ihm entwickelt). Freilich geht er auch wieder bis an die Grenzen des kantianisch Denkbaren (einschließlich der problematischen Scheidung von Sein und Wert, d.h. dass das Heilige für ihn ein Wert- und kein Seinsbegriff ist), insofern das religiöse Apriori eine Empfänglichkeit darstellt, die durch eine eigentliche Begegnung mit dem Heiligen, also ein objektives Widerfahrnis, erst aktualisiert wird. Dementsprechend ist auch Ottos Christologie als Höhepunkt der Divination ebenso beeindruckend wie fragwürdig (zumindest aus der Sicht katholischer Lehre; aufschlussreich wäre auch hier der Vergleich mit Rahner, der ganz ähnlich ansetzt). Dass Otto schließlich recht unbekümmert die verschiedensten Religionen in einem gemeinsamen Urerlebnis zusammenfasst, hat ihm nicht nur die Dialektische Theologie nicht ganz zu Unrecht übelgenommen. Dabei nimmt er aber dann doch unverkennbar einen christlich-monotheistischen Standpunkt ein, etwa bei der Kontrast-Harmonie von Anziehung und Abstoßung. Er lässt ihn die Vielfalt der religiösen Erscheinungen letztlich doch sehr vereinheitlichen. Heutige Vergleichende Religionswissenschaft hat deshalb viele Positionen Ottos hinter sich gelassen.

Doch diese Kritik verdeckt nicht seine starke Seite, seinen wirklich entscheidenden Punkt, dass nämlich religiöse Erfahrung etwas Eigenes, Unableitbares ist, das niemals auf etwas Anderes zurückgeführt werden kann, zum Beispiel als religiöse Begründung sittlichen Verhaltens. Gerade in den ersten und einfachsten Formen von Religion ist diese urwüchsige Eigenheit des Religiösen am besten zu erkennen, etwa im dämonischen Schauer vor dem Hereinbrechen des Heiligen, das scheinbar kein Gesetz kennt und das selbst nicht an Sittlichkeit und Gerechtigkeit gebunden erscheint – das Buch Hiob, besonders das 38. Kapitel, ist für Otto dafür noch ein machtvolles Zeugnis. Erst nach und nach entwickelten sich aus diesem Urerlebnis sittliche, personale und rationale Vorstellungen von Gott und seinem Wirken (die „Versittlichung des Göttlichen“, die für Otto seit den 20er Jahren zunehmend wichtig wird). Sie sind legitim, dürfen aber niemals ihren irrationalen, urwüchsigen Grund im Numinosen verleugnen.

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Du allein bist heilig

Was bleibt? Am stärksten ist Rudolf Ottos Klassiker „Das Heilige“ immer dann, wenn er die überwältigende, alles Geschöpfliche in den Schatten stellende, unbegreifliche Erscheinung des Heiligen beschreibt und in den unterschiedlichsten religiösen Dokumenten wiederfindet. Damit gibt er der Religion ihr Gewicht und ihre Bedeutung zurück. Niemals darf sie verweltlicht, also innerweltlichen Zwecken unterworfen werden. Seine überwältigende, alle Welt in die Grenzen weisende Erscheinung stellt vielmehr eine letzte Autorität dar, vor der alles Irdische versinkt. Heutige Religiosität dagegen hat sich sehr stark funktionalisieren und subjektivieren lassen, ja sie ist weithin zu einer Ware geworden, die zu möglichst günstigen Preisen (also etwa ohne letzten sittlichen Einsatz und Gehorsam gegenüber Gott oder einer verbindlichen Gliedschaft in der Kirche) bestimmte Restbedürfnisse befriedigen soll. Damit scheint sie ein Epiphänomen psychischer Bedürfnisse nach innerem Frieden, Annahme und Übereinstimmung mit sich und der Natur geworden zu sein, oder sie leistet bei Verunsicherungen und Krisen eine Absicherung als Kontingenzbewältigung. Das Heilige ist dem Verwertbaren gewichen, das tremendum dem unverbindlichen Spiel, das „Du allein bist heilig“ einem „Mir ist nichts heilig, alles steht zu meinem Gebrauch“. Selbst die Liturgie als Feier des Heiligen ist vielfach zu einem mehr oder wenig ästhetischen Spiel oder einer endlosen Belehrung geworden. In eindringlichen Worten und mit einer weiten Reise durch den Quellgrund des Religiösen in vielen Religionen zeigt Otto, wie nichtig, billig und unangemessen solche Formen sind. Wenn die Menschen nur ahnen würden, welche einzigartigen Erfahrungen sie machen könnten, wenn sie sich nur auf das einlassen würden, was Otto vielfach selbst mehr ahnt als genau erfasst!

Theodor Haecker (1879-1945)

Theodor Haecker, Vergil. Vater des Abendlandes, Bonn 1933

„Seine Worte fallen langsam wie Tropfen, die man schon vorher sich ansammeln sieht, und die in diese Erwartung hinein mit ganz besonderem Gewicht fallen. Er hat ein sehr stilles Gesicht, einen Blick, als sähe er nach innen. Es hat mich noch niemand so mit seinem Antlitz überzeugt wie er.“ Mit diesen Worten erinnert sich Sophie Scholl an den ersten Vortrag Theodor Haeckers (1879 – 1945) vor einer ausgewählten Gruppe von Münchener Studenten ausgangs des Sommersemesters. Das war am 10. Juli 1942, im Atelier des Architekten Manfred Eickemeyer in der Leopoldstraße, nur einige hundert Meter vom Hauptgebäude der Universität, an jenem Platz, der heute den Namen der Geschwister Scholl trägt. Es folgten weitere Zusammenkünfte, so auch am 4. Februar 1943 – in der gleichen Nacht entwarf die „Weiße Rose“ ihr fatales Flugblatt, tief beeindruckt von Haeckers Worten. Weiterlesen

Thomas Mann

Thomas Mann, Betrachtungen eines Unpolitischen

Nachwort von Hanno Helbling (= Gesammelte Werke in Einzelbänden, Frankfurter Ausgabe. Hg. von Peter de Mendelssohn), Frankfurt a. M. 1983.

Thomas Mann 1926 (Quelle: wikicommons)

Thomas Manns bedeutendstes Werk ist es nicht, was da 1918 bald nach dem Waffenstillstand erschien, erst recht nicht sein schönstes. Wahrscheinlich aber sein umstrittenstes, was angesichts des Themas, der politisch-kulturellen Standortbestimmung seiner selbst und Deutschlands im Krieg, beinahe unvermeidlich war. Und dass er immer wieder spitze Attacken gegen Demokratie, Pazifismus und Fortschritt reitet und dass er den Deutschen eine unüberwindliche Aversion gegen die Demokratie attestiert (30), macht seine Sache sicher nicht besser. Seine politische Position hat er bekanntlich bereits 1922 in „Von deutscher Republik“ deutlich revidiert, und abgeklärter sind sie zweifellos in seinen Rundfunkansprachen „Deutsche Hörer!“ (1945), seiner Rede „Deutschland und die Deutschen“ (1945) oder im „Doktor Faustus“ (1947), und schon die „Betrachtungen“ ergründen Seiten in seiner eigenen Persönlichkeit, die dem Fortschritt zur Demokratie durchaus Nahrung geben könnten (vgl. 40). Weiterlesen

Pierre Manent (* 1949)

Pierre Manent, La loi naturelle et les droits de l’homme, Paris: puf 2018.

Pierre Manent 2011 (Quelle: http://www.ssf-fr.org/album_56_220.html)

Es gibt weniger Bücher gegen den Strom als man denkt. Zumindest solche, die auch wirklich lesenswert sind. Die Sammlung von sechs Vorträgen im Pariser „Institut Catholique“ von 2017 des bedeutenden Politikwissenschaftlers Pierre Manent (* 1949) gehört zu diesen Büchern, auch wenn, das sei gleich eingeräumt, die Sprache dicht und die Lektüre der 131 Seiten bisweilen etwas anstrengend, da recht abstrakt gehalten ist. Gegen den Strom, das ist seine kraftvolle Verteidigung des Naturgesetzes („loi naturelle“ oder wie wir Deutschen lieber sagen, des Naturrechts) in einer Zeit, wo das Gros der Moraltheologen zumindest rechts des Rheins lieber auf Derrida und Foucauld als auf Aristoteles und Thomas von Aquin zurückgreift. Weiterlesen

Jan Patočka (1907–1977)

Ian Patočka, Ketzerische Essays zur Philosophie der Geschichte

Neu übersetzt von Sandra Lehmann. Mit Texten von Paul Ricœur und Jacques Derrida sowie einem Nachwort von Hans Rainer Sepp (= suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1854), Frankfurt a.M. 2010.

Der tschechische Philosoph Ian Patočka und Bürgerrechtler, einer der ersten Sprecher der „Charta 77″ und also solcher infolge von vielstündigen Polizeiverhören zu Tode gekommen, ist in kein Lager einzuordnen. Man kann ihn humanistisch, personalistisch, pazifistisch, existenzialistisch und gewiss auch konservativ lesen, stets aber gehören für ihn Offenheit und bleibendes Fragen zur Würde des Menschen. Weiterlesen