Grüß Gott aus München!

Gesegnete und frohe Ostern 2019!

Aktuell: Benedikt XVI., der Missbrauch und die Eucharistie

Osterrätsel 2019

Und damit in diesen heiligen 40 Tagen nicht nur der Kopf beschäftigt ist, hier Fasten-Tipps zur Fastenzeit?“

Barmherzigkeit – das ist die zweite Säule der heiligen Drei (Fasten, Almosen und Gebet).

Und für Katholiken die Einladung zur Osterbeichte.

 


Der neueste Blog:

Theodor Haeckers Vergilbuch

Außerdem: Gekonnte Unterhaltung oder wie wir beim Gespräch kein Schiffbruch erleiden

Hl. Therese von Lisieux im Karmel

Druckfrisch: Die zweite, durchgesehene Auflage des „Klassikers“: Therese von Lisieux, Geschichte einer Seele.

Orientierung in den Umbrüchen der Gemeindepastoral: „Seelsorge im Wandel. Was trägt, wenn alles wankt?“ – Eine Ermutigung zur Seelsorge in schwierigen Zeiten in der „Tagespost“. – Dazu mein Blog zu den Reformen der Pfarreienlandschaft.

* Das Weihnachtsrätsel 2018 ist nun auch schon wieder Geschichte. Die Auflösung ist veröffentlicht seit 7. Janur 2019. Die drei Gewinner sind ermittelt und benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch und dankeschön den vielen Teilnehmern!

* Was hat das Jahr 2018 gebracht – eine persönliche Einschätzung.

Ostern – geistlicher Frühling

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Zum Gründonnerstag 2019: Benedikt XVI., der Missbrauch und die Eucharistie

Benedikt XVI. hat eindringliche Worte zu den schrecklichen Tatsachen des sexuellen Missbrauchs gefunden.[1] Selten wurde in den letzten Monaten solche Klarheit der Analyse, Tiefgang der Erforschung der Hintergründe und Entschiedenheit der Konsequenzen vorgetragen. Die leider oft unschöne Kritik beruhte auf voreingenommener und oberflächlicher Lektüre. So hat man nicht beachtet, dass der emeritierte Papst keine umfassende Analyse vorlegen wollte, sondern „den einen oder anderen Hinweis zur Hilfe in dieser schweren Stunde“ (75) gab. Die angeführten Gründe verstehen sich nicht als Alternative zu anderen sachgerechten Punkten. Noch weniger hat er der Gesellschaft, näherhin dem 68er-Geist, die Schuld für diese Verbrechen zugeschrieben, um die Kirche von Schuld freizusprechen. Die historischen Überlegungen in I. bemühen sich vielmehr, „den allgemeinen gesellschaftlichen Kontext darzustellen, ohne den das Problem nicht verständlich ist“ (75). Bei der engen Verflechtung von Kirche und Kultur war eine solche Kontextualisierung auch wirklich dringend geboten. Weiterlesen

Theodor Haecker (1879-1945)

Theodor Haecker, Vergil. Vater des Abendlandes, Bonn 1933

„Seine Worte fallen langsam wie Tropfen, die man schon vorher sich ansammeln sieht, und die in diese Erwartung hinein mit ganz besonderem Gewicht fallen. Er hat ein sehr stilles Gesicht, einen Blick, als sähe er nach innen. Es hat mich noch niemand so mit seinem Antlitz überzeugt wie er.“ Mit diesen Worten erinnert sich Sophie Scholl an den ersten Vortrag Theodor Haeckers (1879 – 1945) vor einer ausgewählten Gruppe von Münchener Studenten ausgangs des Sommersemesters. Das war am 10. Juli 1942, im Atelier des Architekten Manfred Eickemeyer in der Leopoldstraße, nur einige hundert Meter vom Hauptgebäude der Universität, an jenem Platz, der heute den Namen der Geschwister Scholl trägt. Es folgten weitere Zusammenkünfte, so auch am 4. Februar 1943 – in der gleichen Nacht entwarf die „Weiße Rose“ ihr fatales Flugblatt, tief beeindruckt von Haeckers Worten. Weiterlesen

Beten will gelernt sein

Aufschwung des Herzens

„Für mich ist das Gebet ein Aufschwung des Herzens, ein einfacher Aufblick zum Himmel, ein Ruf des Dankes und der Liebe, ganz gleich ob inmitten der Prüfung oder der Freude, kurz, etwas Großes, Übernatürliches, das meine Seele weit macht und mich mit Jesus vereinigt“, sagt die hl. Therese von Lisieux (Ms C 25rv). Ja, Beten ist der Aufschwung des Herzens zu Gott. Auch bei anderen geistlichen Meistern wird das Beten gerne als eine Bewegung beschrieben. Ja, die Seele gerät dabei in Schwung, ja auch den Leib und alle seine Kräfte nimmt sie dabei mit zu Gott. Dabei tue ich nicht bloß etwas wie Autofahren, Lesen oder Essen, ich bin ein Beter. Ich strebe zu Gott. Alles empfange ich aus seiner Hand, alles gebe ich ihm wieder zurück. Weiterlesen

Osterrätsel 2019

Gesucht ist der Name eines Königs.

Natürlich nicht irgendeines Königs, sondern eines ganz besonderen. Ein König und Träger dieses Namens soll nach Rom gereist sein und dort den Papst getroffen haben. Er habe sich zum christlichen Glauben bekehrt und sich taufen lassen. Wenn diese Notiz zutrifft, wäre er der erste christliche König der Weltgeschichte. Doch diesen König meinen wir nicht, sondern nur einen Namensvetter, der ca. 170 Jahre früher lebte. Von ihm haben wir nur legendarische Überlieferungen, doch diese sind umso bedeutsamer. Immerhin hat einer der bedeutendsten Kirchengeschichtler ihnen einige Seiten gewidmet und will den Bericht sogar aus einschlägigen Archiven der Hauptstadt dieses Reiches belegen.

Ein einmaliger Briefwechsel

Im Kern handelt es sich dabei um nichts geringeres als um einen Briefwechsel zwischen diesem König und Jesus höchstpersönlich – womit wir so ganz nebenbei das einzige schriftliche Zeugnis Jesu hätten. Freilich finden sich im Brief des Königs bereits fast wörtliche Zitate aus Mt 11,5 bzw. Lk 7,22 und bei Jesus ein Schlüsselwort, das er nach dem Johannesevangelium nach seiner Auferstehung gesprochen hat. Eine berühmte Pilgerin will einige Jahrzehnte später diese beiden Briefe vom Bischof der Königsstadt gezeigt bekommen haben, bescheinigt aber, dass es auch in ihrer Heimat Kopien der Briefe gebe. Weiterlesen

Gekonnte Unterhaltung

„Du musst nur laufen lassen.“ Das war ein goldener Rat nach zweieinhalb endlos langweiligen Stunden. Ich war zu einem Festessen eingeladen, und man hatte mich neben eine alte Tante platziert, von der die Gastgeber schon wussten, was ich erst durch Erfahrung lernen musste: Sie war konsequent einsilbig. Jede Unterhaltung erstickte sie im Keim. Es war schon viel, wenn es mir gelang, ein Nicken, ein Kopfschütteln oder – o Wunder! – ein „Ja“ aus ihr hervorzulocken. So stierte ich schon ab der Vorspeise nur noch abwechselnd auf meinen Teller, auf die Armbanduhr und auf die Küche, in sehnsüchtiger Erwartung des nächsten Ganges. Oh, wie können sich die Minuten dehnen! Weiterlesen