Grüß Gott aus München!

Soeben erschienen:

Hl. Therese von Lisieux im Karmel

Druckfrisch: Die zweite, durchgesehene Auflage des „Klassikers“: Therese von Lisieux, Geschichte einer Seele.

Orientierung in den Umbrüchen der Gemeindepastoral: „Seelsorge im Wandel. Was trägt, wenn alles wankt?“ – Eine Ermutigung zur Seelsorge in schwierigen Zeiten in der „Tagespost“. – Dazu mein Blog zu den Reformen der Pfarreienlandschaft.

* Das Weihnachtsrätsel 2018 ist nun auch schon wieder Geschichte. Die Auflösung ist veröffentlicht seit 7. Janur 2019. Die drei Gewinner sind ermittelt und benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch und dankeschön den vielen Teilnehmern!

* Was hat das Jahr 2018 gebracht – eine persönliche Einschätzung. Weiterlesen

Weihnachtsrätsel 2018 – die Auflösung

Der gesuchte Ort ist

Greccio (Mittelitalien)

im schönen Rieti-Tal.

Der hl. Franziskus (1181/82-1226) zog sich gern in die Einsamkeit dieser Berglandschaft zurück. In der Einsiedelei seiner Brüder bei Greccio fand er eine Zelle, in der er sich ungestört dem Gebet widmen konnte. In seinen letzten Jahren, genauer 1223, verfasste er in dieser Region auch die endgültige Regel des Ordens und wohl auch den berühmten Sonnengesang. Die im Rätsel gesuchte Begebenheit aus der Heiligen Nacht im gleichen Jahren ist uns verschiedentlich überliefert, u.a. vom Tommaso da Celano (Vita prima cap. 30), und sie gehört zum Kernbestand des Franziskusbildes seit seinen Anfängen, auch wenn sie eigenartigerweise in den „Fioretti“ nicht überliefert ist.

Auslosung des Weihnachtsrätsels 2018

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Das Jahr 2018 in Politik und Kirche

„Der Mensch ist der Schatten eines Traumes“, so sagt der griechische Dichter Pindar. War auch das Jahr 2018 nicht viel mehr als der Schatten eines Traums? Glanzpunkte gab es kaum, und man muss sich schon sehr anstrengen, um sich die wichtigsten Ereignisse des verflossenen Jahres überhaupt wieder vor Augen sich zu führen. Fußballweltmeisterschaft in Russland? Ach, wahrscheinlich sind die Deutschen einmal wieder Weltmeister geworden, oder? Oh nein, weit gefehlt, peinlich! Irgendwie erscheint da alles wie ein schlechter Traum. Kaum jemals war das Wort vom seligen Vergessen so angebracht wie hier. Allerdings nicht nur bei der schönsten Nebensache der Welt. Weiterlesen

Trauung nein, Segensfeier ja?

Fragen und Antworten zu katholischen Segensfeiern für Paare, die nicht kirchlich heiraten können

Nicht wenige Menschen leben in Partnerschaften, die nicht der katholischen Lehre entsprechen, insbesondere wiederverheiratete Geschiedene und gleichgeschlechtliche Paare. Wie geht die Kirche auf sie zu, vermittelt ihnen die Liebe und Barmherzigkeit Gottes und zeigt ihnen, dass sie ganz zur Kirche gehören? Die Antwort drauf wäre ein umfassendes Konzept der Seelsorge, das Wahrheit und Liebe unverkürzt miteinander verbindet. Doch nicht darum soll es hier gehen, sondern um ein kleines Detail, das zuletzt sehr stark in die Diskussion geraten ist: Sind Segensfeiern möglich, wo eine eigentliche katholische sakramentale Trauung unmöglich ist? Adressaten sind hier also vorrangig die Verantwortlichen in der Kirche und nicht die Betroffenen. – Fragen und Antworten zu diesem Thema. Weiterlesen

Weihnachtsrätsel 2018

Gesucht ist…

Das Rätsel handelt von einem Diakon, einem Heiligen und einem überaus bekannten Diakon dazu. Dem Namen nach müsste er Franzose sein, aber das kam nur daher, dass sein Vater geschäftlich viel in Südfrankreich zu tun hatte und seinen Sohn schon von Geburt an auf seine erfolgreiche Tätigkeit festlegen wollte. Irgendwie hatte sein Geschäftsstolz später aber damit zu tun, dass es zu einem klassischen Vater-Sohn-Konflikt kam, an dessen Ende der spätere Diakon alles andere als ein Frühkapitalist wurde. (Nun gut, auch nicht gerade ein Marxist, auch wenn sich später in der katholischen Kirche eine breite Bewegung, die oft marxistische Gesellschaftsanalysen verwendete, auf ihn berief.) Weiterlesen

Adalbert Stifter (1805-1868)

Adalbert Stifter, Bunte Steine. Vorrede

in: Gesammelte Erzählungen in drei Bänden. Bd. 1, Leipzig 1954, 1-8

„Spielereien für junge Herzen“

1853 arbeitete der böhmisch-österreichische Dichter Adalbert Stifter (1805-1868) an einer kleinen Neuausgabe von sechs seiner Erzählungen, die er allesamt mit Namen von Steinen umbenannte: Granit, Kalkstein und Turmalin (Band 1) sowie Bergkristall, Katzensilber und Bergmilch (Band 2). Dazu verfasste er im Herbst 1852 ein Vorwort, das zu einem seiner bekanntesten Texte avancierte. Gelegentlich findet es sogar den Weg bis in die Schule. Doch wie immer arbeitete Stifter minutiös an jedem Wort, und so muss man auch seine Vorrede mit großer Liebe zum Detail lesen, sonst wird man sie missverstehen. Weiterlesen