Mitgefangen, mitgehangen – die Mitwirkung bei etwas Bösem

Man kann selbst etwas Böses tun, aber manchmal wirkt man auch nur beim Bösen anderer mit. Wirklich „nur“? Ist mitmachen nur halb so schlimm? So dass ich höchstens ein bisschen Bauchweh dabei haben muss, aber keine echten Bedenken? Oder mache ich es mir damit zu einfach? In der Tat, bei etwas Bösem mitzuwirken ist gar nicht so ohne. Öfter als man es vermuten könnte, kommt man im modernen Leben in diese Verlegenheit. Dafür einige Beispiele: Weiterlesen

Arbeit ist das halbe Leben…

Arbeit ist das halbe Leben, ja wenn man die Sorgen und Gedanken im Kopf dazurechnet, die um die eigene Beschäftigung kreisen, dann ist es sicher weit mehr als 50 Prozent. Umso wichtiger ist die Frage: Was bedeutet Arbeit für einen Christen? Einmal mehr zeichnet das Christentum sich durch Maß und Mitte aus: Es vergötzt die Arbeit nicht, es verwechselt sie aber auch nicht mit dem Vergnügen.

Weiterlesen

Feindesliebe – soll das gehen?

Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal…

„Du sprichst ein großes Wort gelassen aus“, so möchte man zu den biblischen Worten über das Vergeben von Schuld, den Verzicht auf Rache und die Feindesliebe sagen. Etwa dieses: Groll und Zorn sind abscheulich, nur der Sünder hält daran fest (Sir 27,30). Ähnlich sagt der hl. Johannes: Wer seinen Bruder hasst, ist ein Mörder (1 Joh 3,15). Jesus wird von Petrus gefragt: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal (Mt 18,21f.).

Weiterlesen

Barmherzigkeit und Almosen

Denn gebt, dann wird auch euch gegeben werden. […] denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch eich zugeteilt werden (Lk 6,38)

Ja, man kann nicht genug darüber staunen: Die Menschen riefen „Kreuzige ihn!“, Christi Antwort aber ist das neue Leben: Friede sei mit euch! Er sieht die Kreuziger – und sieht darin die Verblendung, die Irreführung, das Rennen ins Verderben. Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun (Lk 23,34). Auf der einen Seite das Elend der Bosheit, auf der anderen Seite das unerschöpfliche Mitleid. Die Menschen… erbärmlich. Gott… barmherzig. Weiterlesen

Zum Weißen Sonntag

Heiliges Tun an heiligem Ort

Fortsetzung des Beitrags zum Gründonnerstag

Im Teil 1 zum Gründonnerstag haben wir einige allgemeine Hinweise zur Wiedergewinnung des Heiligen in Kirche und Gottesdienst gegeben. Sie können Anregungen für alle Gläubigen geben. In dieser Fortsetzung wollen wir uns denen zuwenden, die eine besondere Verantwortung tragen, also Priester, Mesner/Küster, Ministranten, Kirchenmusiker u.v.a.

Ratschläge für Kunst und Musik in Kirche und Gottesdienst

Die hl. Messe lebt von ihrer Ästhetik. Darum verlangt auch jedes Bild, jede Figur, jedes Wort und ganz besonders jeder Ton danach, die Herzen zu Gott zu erheben. Weiterlesen