Zölibat – das Buch

Der Zölibat in der Diskussion. Einmal mehr. Der Priestermangel drängt, die Skandale machen ihn zum Sündenbock, die Reformer versprechen sich leichte Beute, die Diversity-besessene Zeit lässt alles zu – außer Enthaltsamkeit. Ist da nicht endlich die Zeit reif, den Zölibat abzuschaffen? Oder hieße das, einen Schatz zu verschleudern? Selbst wenn er manchmal so gelebt wird, dass er als ein Schatz in tönernen Gefäßen erscheint? Weiterlesen

Osterrätsel 2024 – die Auflösung

Auf der Suche nach einem Kreuz, so könnte man das diesjährige Osterrätsel betiteln. Tatsächlich ist auch eine stattliche Zahl von Rätselfreunden fündig geworden, und zwar allesamt mit richtigen Einsendungen. Daraus wird demnächst der Gewinner oder die Gewinnerin ermittelt. Ihnen winkt der „Guibert“, also unsere Textsammlung mit lehramtlichen Dokumenten zum geistlichen Leben. Das ist also eine Art „Denzinger der Spiritualität“. Viel Glück bei der Auslosung!

Weiterlesen

Osterrätsel 2024

Schwerer könnte ein Rätsel nicht sein als dieses! Gesucht ist nämlich ein Kreuz. Und Kreuze gibt es unzählige, noch mehr als alle Orden in der katholischen Kirche zusammengenommen, von denen es heißt, nicht einmal der Papst wisse, wie viele es seien. Ganz zu schweigen von den persönlichen Kreuzen, die wir nach Lk 9,23 täglich auf uns nehmen sollen und von denen jeder wohl ein Lied singen kann (geb’s Gott, dieses unser Lied habe einen Tenor wie das Bach’sche „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“, BWV 56!). Wie also aus dieser gewaltigen Menge von Kreuzen das eine herausfinden? Weiterlesen

Weihnachtsquiz

Weihnachtsquiz 2023

Statt des Weihnachtsrätsel in diesem Jahr einmal ein Quiz. Zwar gibt es keinen Preis zu gewinnen, aber der Gewinn ist vielleicht doch ein bisschen Rätselspaß. Die ersten zehn Fragen sind zu Weihnachten in der Bibel, die weiteren zehn Fragen zu Geschichte, Kultur und Frömmigkeit von Weihnachten. Wie immer gibt es leichtere und schwerere Fragen, die leichteren am Anfang, die schwereren jeweils zum Ende hin.

1 / 20

Die Reise der hl. Familie nach Betlehem war verursacht als

2 / 20

Im Original des Lukasevangeliums lautet der Chor der Engel auf den Feldern von Betlehem: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind"

3 / 20

Der hl. Joseph kommt im Matthäusevangelium namentlich überhaupt nicht vor, sondern es ist nur von dem Verlobten Mariens die Rede.

4 / 20

Die "heiligen drei Könige" waren nach Auskunft desMatthäusevangeliums... (mehrere Antworten sind möglich)

5 / 20

Ochs und Esel an der Krippe sind zwar nicht in den Evangelien verzeichnet, aber sie haben doch einen biblischen Ursprung. In welchem biblischen Buch?

6 / 20

"Heute ist euch in der Stadt ... der Retter geboren" (Lk 2,11).

7 / 20

Dass wir Weihnachten am 25. Dezember mitten im Winter feiern, verdanken wir wohl dem christlichen Gegenfest zur römischen Feier des...

8 / 20

Der hl. Paulus sagt von Jesus zu Beginn ds Römerbriefes, er sei "dem ... nach geboren als Nachkomme Davids, dem ... der Heiligkeit nach eingesetzt als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten". - Gesucht sind also die zwei Begriffe, die an den beiden Stellen mit ... stehen.

9 / 20

Im Galaterbrief setzt der hl. Paulus die Akzente ein wenig anders und sagt: "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer ... und dem ... unterstellt." - Wieder sind die beiden Begriffe bei ... gesucht.

10 / 20

Die Christmette ist eigentlich eine Mitternachtsmesse zum Gedenken an die Stunde der Geburt Jesu. Doch in den Evangelien ist nur von der Nacht bzw. der Nachtwache der Hirten die Rede (Lk 2,8). Dennoch hat die genauere Zeitangabe der Mitte der Nacht ein biblisches Fundament. In welchem der biblischen Bücher findet es sich?

11 / 20

Seit alter Zeit gibt es an Weihnachten drei hll. Messen, die Christmette, das Hirtenamt und das Hochamt. Sie haben ihren Ursprung in der römischen Papstliturgie. Dort feierte der Papst die drei Gottesdienste allerdings nicht am selben Ort, sondern in drei verschiedenen Kirchen? (mehrere, nämlich natürlich drei Antworten sind richtig)

12 / 20

In der dritten Weihnachtsmesse, dem eigentlichen Weihnachtshochamt, wird folgendes Evangelium gelesen.

13 / 20

Vielerorts sind "Kinderchristmetten" am frühen Nachmittag des 24. Dezember gebräuchlich, nicht selten auch als Eucharistiefeier. Diese wird dann auch gerne von Erwachsenen besucht, um danach frei für die häusliche Bescherung zu sein. Wird dieser Brauch von der Kirche liturgisch empfohlen?

14 / 20

An welchem Ort stellte der hl. Franziskus zum ersten Mal das Geschehen der Krippe anschaulich dar?

15 / 20

Wie muss es lauten: "Zu Betlehem geboren ist uns ein ..."

16 / 20

"In dulci ...,

nun singet und seid ..."

17 / 20

Der Christbaum ist ursprünglich ein im deutschen lutherischen Christentum verbreitete Brauch, der vor etwa 200 immer populärer wurde und sich von Deutschland aus in der ganzen Welt verbreitete.

18 / 20

Im evangelischen Raum ist an Weihnachten gottesdienstlich populär vor allem die ...

19 / 20

Am Weihnachtstag 1886 bekehrte sich ein später überaus bedeutsamer katholischer Schriftsteller beim Gesang des Magnificat in der Vesper. Wo war das?

20 / 20

Am gleichen Weihnachtsfest 1886 bekehrte sich auch die fast 13-jährige Therese von Lisieux. Sie überwand ihre Überempfindlichkeit und begann "den Lauf eines Reisen", der dann 1888 in den Karmeleintritt mündete. Wo erlebte sie diese Bekehrung?

Dein Ergebnis ist

Die durchschnittliche Punktzahl ist 59%

0%

Sobald eine genügende Anzahl von Antworten eingegangen ist, erscheint hier auch ein Diagramm mit den erreichten Resultaten. So können Sie die eigene „Weihnachtsfestigkeit“ im Vergleich einschätzen.

satheeshsankaran / Pixabay

Resultate:

Chart by Visualizer

Winfried Aymans in memoriam

Foto: Kath.-theol. Fakultät der LMU München

Norbert Elias hat einmal den Unterschied zwischen den Intellektuellen und Gelehrten in Frankreich und in Deutschland herausgearbeitet:

  • In Frankreich seien diese schon früh eng in das Leben des Hofes und der Regierung einbezogen worden. Geist und Macht führten eine lebhafte Geschwisterbeziehung und waren keine feindlichen Brüder.
  • In Deutschland dagegen waren die Männer des Geistes lange von der Macht ausgeschlossen, und so entstand der deutsche Gelehrte: übergescheit, hochkompetent – und überkritisch gegen diejenigen, die in einer gefallenen, von der Sünde versehrten Welt das schwere Geschäft der Verantwortung für Gesellschaft und Kirche haben. Noch ein Max Weber warnte in „Wissenschaft als Beruf“ die Professoren davor, zu Politikern zu werden. Recht hatte er, aber zugleich zementierte er damit die wissenschaftliche Sonderexistenz, die leicht zu einem Winkelwissenschaftlertum führen konnte. Das gibt es selbstverständlich auch in der Theologie rechts des Rheins – oder muss da das Wort „rechts“ eigenartig deplatziert wirken…?

Weiterlesen